Elementare Musikpädagogik: Musikknirpse

In den Kursen der musikalischen Früherziehung führe ich Kinder von 3-6 Jahren an elementare Musikinhalte heran. In Gruppen zu 4 Kindern werden das Singen, Tanzen& Bewegen, Musik hören, Instrumentalspiel, Improvisieren, die elementare Notenlehre, Gehörbildung und Instrumentenkunde gleichrangig behandelt und führen spielerisch zu ersten Fähigkeiten und Fertigkeiten, sowie einem Interesse am Umgang mit der Musik. Durch das Einanderbeobachten und Nachahmen werden die Kinder in ihrem sozialen Verhalten gefördert und zu kreativer Betätigung angeregt, gemeinsames Musizieren lässt sie Selbstkompetenz und Verantwortungsgefühl empfinden.

Thematisch widme ich mich dabei Dingen, die in der Lebenswelt der Kinder eine Rolle spielen. Da hört man schonmal die Tiere aus dem Urwald gegeneinander ansingen, sieht einen Roboter Ballett und Breakdance tanzen oder eine mutige Prinzessin mit dem stotternden Feuerdrachen davon fliegen.

Hier können Sie eine 4er-Gruppe für die Musikknirpse anmelden.

Musiktheaterpädagogik

In meinen musiktheaterpädagogischen Workshops und Projekten setze ich mich mit Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen (z.B. in Vorbereitung auf einen Konzertbesuch) mit einem ausgewählten Werk auseinander. Hierbei liegt der Fokus auf einer altersgerechten, ganzheitlichen und prozessorientierten Vermittlung, welche den bewussten Umgang mit der gespielten Musik erleichtert, da sich uns diese oftmals nicht voraussetzungslos erschließt.
In den Workshopeinheiten machen sich die TeilnehmerInnen auf einem kreativen Weg mit dem Werkinhalt und dessen Musik, sowie den szenischen Möglichkeiten vertraut. Eine aktive Betätigung steht hierbei im Vordergund: Es wird gemeinsam musiziert und szenisch gearbeitet. So können weitreichende ästhetische Lernprozesse angeregt, Emotionen kanalisiert und dem Werk eine individuelle, mit der eigenen Lebenswelt verknüpften, Bedeutung gegeben werden. Dies macht einen Vorstellungsbesuch für alle TeilnehmerInnenn zu einem intensiveren Erlebnis. Eigene und gemeinsame Erfahrungen werden in kurzen Feedbacks unter meiner Anleitung ausgetauscht und reflektiert. Dabei arbeite ich u.a. mit der Methode der Szenischen Interpretation von Musik und Theater (nach ISIM), die konstruktivistisch orientiert ist und dabei jedem Individuum Raum für eigene sinnliche Erfahrungen ermöglicht.

In über einen längeren Zeitraum angelegten Projekten können weitergehend durch die oben beschriebenen Methoden musikszenische Werke entwickelt werden, die auf den Klang-, Text- und Bewegungsideen der TeilnehmerInnen basieren. Unter meiner Anleitung entstehen mit den LaiendarstellerInnen aus den Übungen heraus eigene Regie- und Dramaturgiekonzepte, die auf Wunsch vor Publikum aufgeführt werden können und im Resultat vielfältige Geschichten der TeilnehmerInnen selbst erzählen.

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