• kostenfreie Probestunde vor Abschluss eines Ganz- oder Halbjahresvertrags

  • Regelmäßige Schülervorspiele vor Publikum

  • Geschenkgutscheine auf Anfrage

  • Hier gibt es einen Mustervertrag zur Voransicht

Wie kommt der Stundenpreis zustande?

Innerhalb meiner Tätigkeit als freie Musikpädagogin bekomme ich auch immer wieder Anfragen, ob der Preis einer Unterrichtseinheit auch verhandelbar sei. Nein, das ist er nicht und zwar aus gutem Grunde:

Das von Ihnen bezahlten Unterrichtsentgelt an eine/-n Instrumentallehrer/-in deckt nicht nur die tatsächliche Unterrichtszeit am Instrument ab. Jede Unterrichtsstunde wird, zumindest von engagierten Musikpädagogen, vor- und nachbereitet. Die Vorbereitung beinhaltet die Suche oder das Ausdenken von methodisch sinnvollen Übungen für die jeweiligen Schüler, sowie die Literatursuche. Unterschiedlich großer organisatorischer Aufwand für Vertragsformalitäten oder Klassenvorspiele, sowie sämtliche Materialkosten sind hier noch nicht einmal eingerechnet.

Die Gebühren einer Unterrichtsstunde müssen natürlich steuerlich abgeführt werden. Was vom Unterrichtsentgelt dann, abzüglich anfallender Kranken- und Rentenversicherungsbeiträge für Selbstständige, noch übrig bleibt, ist erschreckend gering. Dazu müssen freie Musikpädagogen/-innen mit ihrem monatlichen Honorar, genau wie alle anderen Selbstständigen, durch Krankheit bedingten Verdienstausfall abdecken, sowie Urlaubszeit finanzieren.

Hinzu kommt für viele Musikpädagogen/-innen die Instandhaltung der Instrumente, die teilweise für ihre Schüler/-innen gestellt werden und die Miete der Unterrichtsräume. Diese Kosten, sowie die der eigenen adäquaten Ausbildung, bezahlen die meisten schon ihr Leben lang und bilden sich auch noch während des eigenen Berufslebens auf eigene Kosten weiter, um qualifizierten Unterricht anbieten zu können.

Warum bezahlt mein Bekannter weniger für den Musikunterricht?

 

Staatlich anerkannte Musikschulen bekommen Subventionen, daher kann der Unterricht hier günstiger angeboten werden. Private Musiklehrer/-innen können sich diesen Tarifen nicht annähern, da der eigene Verdienst dann nicht einmal das Existenzminimum abdecken würde.

Eine Dienstleistung, die von einem 'privaten Musiklehrer' zu viel günstigeren Preisen angeboten wird, sollte überdacht werden: Welche musikalische und didaktisch-methodische Ausbildung hat die Lehrkraft bzw. hat sie überhaupt eine? Wird die Dienstleistung steuerlich abgeführt? Ist das Honorar für den Dienstleister nur ein Nebenverdienst, weil evtl. gar keine Qualifzierung für diesen Beruf vorliegt? Wird die angebotene Dienstleistung vielleicht 'nur' von einem Hobby-Musiker angeboten?

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